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Ausstellungen/Events

Tage der offenen Tür am 16./17. Juli 2011

Ein überwältigendes Interesse fand der am 16./17. Juli 2011 veranstaltete Tag der offenen Tür. Schon die erste Führung musste wegen der großen Anzahl interessierter Besucher aufgeteilt werden. Bei den Künstlervorträgen war der Verantstaltungsraum, trotz Videoübertragung in andere Räume des Studios, überfüllt.

Wir bedanken uns bei den vielen Besuchern, Künstlern und Referenten für Ihr Kommen und Ihr Interesse.

Detailliertes Programm (PDF)





Duplikat des Kölner Ökumene-Kreuzes dem Papst vorgestellt

Aus Anlass des 50. Jahrestages des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen stifteten der Künstler Raphael Seitz, der Metallbauer Kornter und die Derix Glasstudios ein Duplikat des Kölner Ökumene-Kreuzes (1998), welches in einer persönlichen Audienz Papst Benedikt XVI. am 17. November 2010 vorgestellt wurde.

Zur Festveranstaltung und auf Einladung von Kardinal Walter Casper wurde das Glaskreuz bei der Messe in der Krypta des Petersdomes übergeben und fand anschließend seinen Platz in der päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom.





Das Original, Copyright Duckek

Hoher Besuch im Hause Derix

oder

Was lange währt, wird endlich gut:

Schon seit zwei Jahren stand der Besuch eines ganz besonderen „Mainzers“ auf dem Plan, musste aufgrund des speziellen Berufes des Besuchers jedoch öfter verschoben werden. Am 20. Oktober 2009 war es dann endlich soweit:

Karl Kardinal Lehmann nahm sich einen ganzen Abend Zeit, um die DERIX GLASSTUDIOS zu besichtigen.

Zusammen mit Prälat Dr. Heckwolf, dem bischöflichen Baudirektor Johannes Krämer und Michael Hartmann, MdB und Mitglied des Stiftungsrates Mainzer Dom, informierte er sich ausführlich über laufende Projekte.

Besonderes Interesse erweckten die Glasfenster von Père Kim En Joong für St. Gerold in Österreich, die Fenster für St. Martin in Cochem, entworfen von Graham Jones und Patrick Reyntiens, die Arbeiten von Markus Lüpertz für St. Andreas, Köln, sowie Karl-Martin Hartmanns Gestaltung für St. Nicolai, Kalkar.

Bei dem Rundgang durch Werkstatt und Galerie begrüßte der Kardinal die hocherfreuten Mitarbeiter einzeln mit Handschlag und erkundigte sich eingehend nach Werdegang und Arbeitsplatz.

Herrn Wilhelm Derix und Frau Ursula Derix-Rothfuss stillten den Wissensdurst der Besucher durch detaillierte Erklärung der handwerklichen Umsetzungsmethoden. Der Funke der Begeisterung der Beiden für ihr Handwerk sprang auch auf Kardinal Lehmann und die anderen Besucher über, so dass die Führung in einer angeregten Diskussion endete.



Foto Kuhnert


Foto Kuhnert


Ausstellung 'Zeitgenössische Glaskunst aus der Sammlung von Derix Glasstudios' im Glaskunstmuseum (MAVA), Madrid, Spanien vom 5. März bis zum 5. Mai 2009

Flyer Download (PDF)


Jubiläum im Zeichen der Glaskunst - Das Glasstudio Derix feierte 50 Jahre Zusammenarbeit mit dem Künstler Johannes Schreiter


Taunusstein, November 2008 – In den Räumen seines Glasstudios in Taunusstein-Wehen veranstaltete Derix jetzt eine Feier anlässlich der über 50-jährigen Zusammenarbeit mit Johannes Schreiter, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Glasbildner, dessen Werke vor allem Glasfenster in Sakral- und Profanbauten, aber auch freie Glasbilder umfassen. Die zahlreich erschienenen Freunde, Mitstreiter, Weggefährten und Bewunderer des Künstlers, der schon knapp 200 Projekte mit Derix fertig gestellt hat, genossen das aus diesem Anlass zusammengestellte, vielfältige und interessante Programm.

Bei einem Sektempfang in der Galerie des Glasstudios hatten die Anwesenden inmitten von farbenprächtigen Werken verschiedener Künstler die Möglichkeit zum Gespräch.



Grußworte sprachen der Geschäftsführer Wilhelm Derix, Frieder Gebhard, der Bürgermeister der Stadt Langen, in der Johannes Schreiter heute wohnt und Pfarrer Ulrich Wagner von der Münchner Carolinenkirche. Nach einer Musikeinlage berichtete Dr. Holger Brülls (Halle) „Vom Urknall in der Glasmalerei – Über einige frühe Werke von Johannes Schreiter“ und stellte das neu erschienene Buch „Lüpertz Richter Schreiter, Große Glasmalereiprojekte 2007 in Köln und Mainz“ vor, das es im Buchhandel und beim Glasstudio Derix zu erwerben gibt (ISBN Nr. 978-3-00-026004-9).

Einen Einblick in Johannes Schreiters Leben und Wirken gab Dr. Anke Sommer.

Im Anschluss wurde eine Ausstellung mit Entwürfen und Glasarbeiten des Künstlers offiziell eröffnet, die noch bis Ende Januar 2009 zu sehen ist. Ein Feuerwerk für Johannes Schreiter rundete das gelungene Fest ab.


Die Anfänge der Zusammenarbeit

Schon lange ist es her, dass ein 27-jähriger Johannes Schreiter zum ersten Mal auf das Glasstudio Derix, zu dieser Zeit noch in der Filiale in Wiesbaden ansässig, traf. Wie lange, das sieht man daran, dass Johannes Schreiterm der heute Professor ist, damals Student in Mainz war. Im Jahr 1957 beauftragte ihn sein damaliger Dozent damit, beim Glasstudio Derix Glasreste zu holen. Nur ein Jahr nach dem Aufeinandertreffen sollte das erste Projekt des jungen Künstlers und des Glasstudios folgen. Johannes Schreiter wurde beauftragt, für das Treppenhaus des Kunsthistorischen Instituts in Mainz Glasfenster zu gestalten. Auch wenn von den Entwürfen nur ein kleiner Teil realisiert wurde, war Ludwig Derix, der Vater des jetzigen Geschäftsführers Wilhelm Derix, beeindruckt von der Arbeit des Glaskünstlers und stellte ihn verschiedenen Personen vor. Darunter war auch Baurat Otto Vogel von der evangelischen Landeskirche Rheinland, der Schreiter zu seinem ersten großen Auftrag verhalf: Fenster für die Lukaskirche in Bonn Viele große Aufträge sollten folgen. So auch die gesamten Chorfenster für St. Johannes in Kitzingen (ab 1962). „Selbst nach so vielen Jahren wirken die Fenster dort wie gerade eben eingebaut“, schwärmt Wilhelm Derix von der Arbeit Johannes Schreiters.

Das Verhältnis zwischen dem Künstler und dem Glasstudio, das 1866 in Goch am Niederrhein gegründet wurde und seit 1973 in Taunusstein-Wehen beheimatet ist, war von Anfang an sehr gut und irgendwie besonders. „Johannes Schreiter war schon immer der Protagonist bei uns, wenn es um zeitgenössische und zeitlose Kunst in Glas ging“, erzählt Wilhelm Derix, der 1970 anfing in der Nachfolge seines Vaters die Arbeit mir dem Künstler, der in Langen (Hessen) lebt weiterzuführen. So ist Johannes Schreiter auch der einzige Künstler, der in den Werkstätten des Glasstudios seinen eigenen Raum hat, den „Schreiter-Raum“.

In einer solch langen Zeit der Zusammenarbeit geht die Beziehung zueinander natürlich auch ins Persönliche über. So erinnert sich Wilhelm Derix ganz besonders gerne an folgendes Erlebnis: Bei einer Fahrt, spielte er den Chauffeur eines VW-Busses für Johannes Schreiter und seine Studenten. Die Gruppe bereiste ganz Deutschland und sah sich Fenster und Architekturen an. Auf professioneller Ebene nennt Wilhelm Derix die Einweihung der Fenster der Sakramentskapelle im Mainzer Dom (2007). „Eine sehr bewegende Atmosphäre“, erinnert er sich. Zu seinen Schreiter-Lieblingsfenstern gehören unter anderem die Chorfenster der Marktkirche in Goslar und die Fenster in der Notre-Dame Kirche in Douai, Nordfrankreich.

„Johannes Schreiter ist wie seine Kunst. Die wirkt sofort ästhetisch auf den Betrachter. Man spürt, dass da mehr dahinter ist, braucht aber lange, um zu verstehen, was genau das ist“, beschreit Wilhelm Derix den Menschen Schreiter.

Auch wenn die Liste der gemeinsam realisierten Projekte schon auf fast 200 kommt, soll es in Zukunft fleißig weitergehen. Geplant sind unter anderem Fenster für die Klosterkirche in Planegg bei München und für den Westchor des Augsburger Doms – eine ganz besondere Ehre für Johannes Schreiter und das Glasstudio Derix. Denn hier befinden sich die ältesten noch an der ursprünglichen Stelle befindlichen installierten Glaskunstwerke der Welt. Sie stammen aus dem Jahre 1040. Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch so alles mit sich bringt.

Tag der Offenen Tür vom 06.-09. Juli 2007

Präsentation der sog. „Künstlerfenster“ von Prof. Gerhard Richter für den Kölner Dom, von Prof. Markus Lüpertz für Köln St. Andreas, für den Mainzer Dom von Prof. Johannes Schreiter und Podiumsdiskussion über dies Thema u.a. mit Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner, Dr. Holger Brülls, Landesamt für Denkmalpflege und Künstler Tobias Kammerer; außerdem Vorstellung und Erläuterung der Glasdecke für Kaohsiung durch den Künstler Narcissus Quagliata selbst.
















Tag der Offenen Tür vom 15.-17. April 2005

anlässlich der Verschickung der Fenster für die Kapelle St. Joseph, Catholic Memorial an Ground Zero New York, entworfen von dem amerikanischen Künstler Guy Kemper. Ministerprädisident Koch gab uns die Ehre seines Besuches und Joseph Kardinal Lehmann, der wegen der Papstwahl unvorhergesehener Weise verhindert war, schickte seinen Vertreter um Segensworte vor diesen Fenstern zu sprechen.









2004- Nagoya Conference


Pfarrkirchen 2001

Im Sommer 2001 organisierten wir für die Münchener Secession die Ausstellung -Das farbige Licht- in Pfarrkirchen.



125 Jahre Derix 1991

Im Jahre 1991 feiertern wir unser 125 jähriges Firmenjubiläum mit einer großen Ausstellung in den neuen Galerieräumen. Die Laudatio hielt Prof. Ernst Fuchs.



 

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